Syntaxdiagramme, Zeichen, Begriffe, Tabellen

Hier finden Sie ergänzende Informationen zu den Syntaxdiagrammen sowie Begriffserklärungen und entsprechende Syntaxbeispiele.

Hilfszeichen für Syntaxdiagramme

Hier finden Sie erklärungen zu den in den Syntaxdiagrammen verwendeten Hilfszeichen

[ ]

    Optionales Element. Alles, was in eckigen Klammern steht, ist optional und nicht zwingend vorgeschrieben. Diese Klammern sollen an dieser Stelle nicht in den Quelltext eingefügt werden.

{ }

    Ein Element. Alles, was in geschweiften Klammern steht, ist als eine syntaktische Einheit zu betrachten. Diese Klammern sollen an dieser Stelle nicht in den Quelltext eingefügt werden.

< >

    Obligatorisches Element. Alles, was in diesen Klammern steht, ist als eine syntaktische Einheit zu betrachten und ist eine Pflichtangabe. Diese Klammern sollen an dieser Stelle nicht in den Quelltext eingefügt werden.

|

    Der senkrechte Strich | bedeutet, daß im Quelltext nur entweder das Element rechts oder links von dem Strich verwendet werden darf. Dieser senkrechte Strich wird an dieser Stelle nicht im Quelltext verwendet.

[...]

    Alles, was vor [...] steht, kann sich beliebig wiederholen.

[,...]

    Alles, was vor [,...] steht, kann sich beliebig wiederholen; die einzelnen Elemente der Liste werden durch komma getrennt.

TextGroßKlein

    Textbezeichner, bestehend aus Gro&szlig- und Kleinbuchstaben, deuten auf Datenbezeichner wie Tabellennamen oder -Listen und Feldnamen oder Listen u.s.w.

TEXTGROß

    Textbezeichner, bestehend nur aus Gro&szligbuchstaben deuten auf SQL-Schlüsselwörter (-Befehle).

textklein

    Textbezeichner,bestehend nur aus Kleinbuchstaben, deuten auf Tabellen- oder Feldnamen und werden hier nur in Beispielen verwendet.

SQL-Sprachelemente in den Syntaxdiagrammen

Hier finden einige Erklärungen und Beispiele zu den SQL-Sprachelementen in den Syntaxdiagrammen.

( )

    Runde Klammern. Werden u.a. bei Grö&szligenangaben für Felddefinitionen, in logischen Bedingungskonstrukten und in Formeln verwendet.

Alias

    Alias ist ein Spitzname für den eigentlichen Tabellennamen, der in dem Befehl alternativ zu diesem benutzt werden kann.

    Beispiel:
    mytable1

Feldname

    Feldname ist der Name eines der in den gewählten Tabellen enthaltenen Datensatzfelder.

    Beispiel:
    preis

Feldliste

    'Feldliste' ist eine Liste durch komma getrennter Feldnamen, die in den gewählten Tabellen enthalten sind.

    Beispiel:
    onum, preis, anz

Wert

    Wert ist hier ein Wert den der entsprechende SQL-Datentyp annehmen kann, z.B. ganze Zahl, Festkommazahl, Text in Hochkomma.

    Beispiel:
    'Berlin'

Wertliste

    Wertliste ist eine Liste aus durch Komma getrennten Werten (siehe Wert).

    Beispiel:
    1001, 'Müller', 'Berlin', .12

Tabellenname

    Tabellenname ist ein Name einer in der gewählten Datenbank entahltenen Datentabellen.

    Beispiel:
    torder

Bedingung

Formel

Integer

    Integer ist hier eine Zahl ohne Kommastellen.

    Beispiel:
    17

In Beispielen benutzte Tabellen

Hier finden Sie die in den Beispielen benutzten Tabellen:

Tabelle tverkauf (Verkäufer) :

    CREATE TABLE tverkauf (
    vnum INTEGER NOT NulL UNIQUE PRIMARY KEY,
    vname CHAR(40),
    stadt CHAR(40),
    prov DECIMAL );

    INSERT INTO tverkauf VALUES ( 1,'Mueller','Berlin', 1.5 );
    INSERT INTO tverkauf VALUES ( 2,'Meyer','Frankfurt', 2.5 );
    INSERT INTO tverkauf VALUES ( 3,'Schulz','Munich', 3.5 );
    INSERT INTO tverkauf VALUES ( 4,'Burgmueller','Hamburg', 0.5 );
 

Tabelle tkunden (Kunden) :

    CREATE TABLE tkunden (
    knum INTEGER NOT NulL UNIQUE PRIMARY KEY,
    kname CHAR(40),
    stadt CHAR(40),
    rating INTEGER,
    vnum INTEGER );

    INSERT INTO tkunden VALUES ( 1,'Lehmann','Berlin', 10, 1 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 2,'Schmidt','Berlin', 20, 1 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 3,'Schumacher','Kerpen', 50, 1 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 4,'Schroeder','Berlin', 10, 2 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 5,'Stoiber','Munich', 20, 2 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 6,'Lohmann','Nuremberg', 5, 3 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 7,'Krupp','Duesseldorf', 10, 3 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 8,'Stradivari','Rom', 20, 3 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 9,'Schumacher','Salzburg', 50, 3 );
    INSERT INTO tkunden VALUES ( 10,'Testcustomer','Nowhere', 0, 0 );
 

Tabelle torder (Aufträge) :

    CREATE TABLE torder (
    onum INTEGER NOT NulL UNIQUE PRIMARY KEY,
    preis DECIMAL(2,30),
    anz REAL,
    odatum DATE,
    knum INTEGER
    vnum INTEGER );

    INSERT INTO torder VALUES ( 1, 100.00, 2, '01.01.2004', 1, 1 );
    INSERT INTO torder VALUES ( 2, 100000.00, 1, '03.09.2004', 9, 3 );
 

Tabelle tposition (Auftragspositionen) :

    CREATE TABLE tposition (
    pnum INTEGER NOT NulL UNIQUE PRIMARY KEY,
    onum INTEGER,
    anum INTEGER,
    menge INTEGER );

    INSERT INTO tposition VALUES ( 1, 1, 1, 100 );
    INSERT INTO tposition VALUES ( 2, 1, 2, 10 );
    INSERT INTO tposition VALUES ( 3, 1, 3, 10 );
    INSERT INTO tposition VALUES ( 4, 1, 4, 10 );
    INSERT INTO tposition VALUES ( 5, 2, 5, 1 );
 

Tabelle tartikel (Artikel) :

    CREATE TABLE tartikel (
    anum INTEGER NOT NulL UNIQUE PRIMARY KEY,
    name CHAR(40),
    preis DECIMAL(2,30),
    hnum INTEGER );

    INSERT INTO tartikel VALUES ( 1, 'Showergel', 0.50, 1 );
    INSERT INTO tartikel VALUES ( 2, 'Soap', 0.35, 1 );
    INSERT INTO tartikel VALUES ( 3, 'Daycream', 2.35, 1 );
    INSERT INTO tartikel VALUES ( 4, 'Nightcream', 3.35, 1 );
    INSERT INTO tartikel VALUES ( 5, 'BMW 520i', 100000.00, 4 );
 

Tabelle thersteller (Hersteller) :

    CREATE TABLE thersteller (
    hnum INTEGER NOT NulL UNIQUE PRIMARY KEY,
    hname CHAR(40) );

    INSERT INTO thersteller VALUES ( 1, 'Beiersdorf' );
    INSERT INTO thersteller VALUES ( 2, 'Volkswagen' );
    INSERT INTO thersteller VALUES ( 3, 'Audi' );
    INSERT INTO thersteller VALUES ( 4, 'BMW' );
    INSERT INTO thersteller VALUES ( 5, 'Mercedes' );
    INSERT INTO thersteller VALUES ( 6, 'Smart' );