Analyse der getroffenen Definitionen

Verschiedene Definitionsprüfungen, erste Analyse der Definition.

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Erste Definitionsprüfung Kunst

Prüfen wir jetzt die getroffenen Definitionen anhand eines einfachen konkreten Beispiels. Wählen wir als Kunstobjekt einen Löffel.

Stellen wir uns zunächst einen ganz einfachen Stahllöffel vor, der so von der Produktion auf seine Funktion reduziert wird, dass er eine ganz einfache Form besitzt, keinerlei Bilder, Gravuren oder Einkärbungen trägt, sowie eine einfache monotone, für Stahl übliche, Farbe hat. Seine Form ist nicht minimalistisch oder reduziert, man erkennt immer sofort die Art des Gegenstands und seine Zweckbestimmung. So ein Löffel könnte genau so gut aus einer deutschen, wie auch amerikanischen Fabrik stammen. Welche Assoziationen oder Gedanken wird bei Ihnen so ein Löffel hervorrufen? Vermutlich keine anderen, als dass es ein Löffel ist, der aus Stahl gemacht worden ist und Nahrungsaufnahme dienen kann. Nicht mal eine Assoziation mit dem Herkunftsland kann aufkommen. Dieser Löffel ist nach der getroffenen Definition kein Kunstobjekt und dessen Herstellung keine Kunst, denn er ruft keine Assoziationen, welche "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehen.

Versuchen wir uns jetzt einen anderen Löffel vorzustellen. Dieser Löffel ist seiner Form nach so reduziert gestaltet, dass er fast wie eine kleine Pfannenschaufel, wie ein kleines Trapez wirkt. Aus seiner Farbe lässt sich das Material nicht sofort bestimmen: es k&oumL;nnte Stahl sein, eine Legierung oder auch ein Edelmetall wie Platin oder Silber. Auf dem Griff ist ein Bild eingraviert, welches die obere Hälfte einer schönen Frau andeutet. Sie ist knapp bekleidet. Es ist nicht auszumachen, was Sie macht. Weil das Bild genauso klare Linien besitzt, wie die Form des Löffels, lässt sich vermuten, aber nicht mit Bestimmtheit, dass es aus dem westlichen Kultureinflussgebiet kommt. Die Rückseite des Löffelgriffs trägt die Initialen des Erschaffers (hier möchte ich den Begriff Kunst noch nicht in dem Mund nehmen), was evtl. auf eine Handarbeit hindeutet. Welche Assoziationen wird dieser Löffel hervorrufen? Bei mir vermutlich folgende : Löffel, Metall, Besteck, unbekanntes Metall, ungewöhnliche Form, schöne Form, Geheimnis, ein Bild, auf die Metallfläche eingraviert, eine Frau, mit wenigen Mitteln viel erzählt, Schönheit, Kunst. Dieser Löffel ist nach der getroffenen Definition ein meinen Augen, denn dass sind meine Assoziationen, ein Kunstobjekt: es hat bei mir Assoziationen hervorgerufen, welche "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehen. Der Erschaffer des Löffels ist in meinen Augen ein Künstler.

Wo liegt die Grenze zwischen Kunst und Nichtkunst nach dieser Definition? Wenn man die Frage wörtlich versteht, dann ist die Antwort knapp und präzise: sie liegt im "Auge des Betrachters". Denn, es geht um die Assoziationen, die ein Objekt beim Betrachter hervorruft oder auch nicht. Wenn bei einem Menschen die Wahrnehmung aus irgendwelchen objektiven oder auch subjektiven Gründen eingeschränkt ist und er bei dem zweiten Löffel auch nur das gleiche sieht, wie bei dem ersten, dann ist für Ihn auch der zweite Löffel keine Kunst, dann ist er auch nur ein Gebrauchsgegenstand.

Warum wird in der Definition des Kunstobjekts von einem "bestimmten Zeitraum" gesprochen? Manchmal ändert sich mit der Zeit, z.B. durch neue Erfahrungen und Erlebnisse, das Verständnis des Menschen über einen bestimmten Gegenstand, über ein bestimmtes Objekt. Ich versuche es mal anhand von einem (zugegeben, ziemlich platten) Beispiel zu erklären. Nehmen wir ein Auto. Ein kleines Kind versteht darunter vielleicht nur Metall. Wenn es etwas größer wird, dann weiß es, es ist ein Auto. Für einen Teenager kann es evtl. noch ein Traum sein. Für einen Erwachsenen ist es ein Gebrauchsgegenstand. Für einen Pensionär ist das Auto womöglich ein unnötiger Luxus. Wenn einer alle gerade beschriebenen Assoziationen gleichzeitig erfährt, dann nähert sich das Auto für ihn zum Kunstgegenstand. Es ist kein Kunstgegenstand, wenn er jeden Tag einer Woche anders empfindet, weil er auf Grund von äußeren Einflüssen seine Meinung ändert. Das bedeutet, ich verstehe hier unter einem bestimmten Zeitraum einen Zeitraum, wo die Assoziationen eines Menschen sich nicht durch eigene Meinungsänderung geändert haben. Das bedeutet unter anderem auch, dass ein Objekt nicht automatisch zum Kunstobjekt wird, wenn die aktuelle gesellschaftliche Meinungsbildung oder auch Mode dieses begehrt und "schön" machen, denn dass kann sich schon morgen ändern. Allerdings spricht auch nichts dagegen, dass so was von Dauer sein kann...

Nähern wir uns jetzt der eigentlichen Definitionsprüfung. Zunächst muss die Definition standhalten, wenn man sie auf ein von der Allgemeinheit als kein Kunstobjekt empfundenes Objekt anwendet. Nehmen wir einfach Wasser. Nicht in einem Gefäß, sondern einfach nur ein Teilstück der Wassermenge, welches genau so gut aus einer Wasserleitung, einem Bach oder Fluss, oder auch einem See stammen könnte. Wenn dieses Wasser ein Kunstobjekt währe, dann müsste es "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehende Assoziationen hervorrufen. Was es aber nicht tut. Sicherlich könnten einige sagen, dass sie dennoch andere Assoziationen empfinden. Dies wird aber vermutlich durch einen Kontext hervorgerufen, der dieses bewirkt. Dieses Wasser zusammen mit diesem Kontext als ein gemeinsames Objekt ist dann für diese Menschen ein Kunstwerk. Weil ich aber diesen Kontext nicht kenne und, selbst wenn ich ihn kennen würde, nicht unbedingt entsprechend wahrnehmen würde, ist dieses Wasser oder einfach nur Wasser für mich und kein Kunstobjekt. Da man Wasser im allgemeinem nicht herstellt ist mit diesem Objekt an sich i.d.R. auch keine Kunst verbunden.

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Auswirkungen der Definition

Folgende Fragen werden bei der Beschreibung des Begriffs Kunst auf www.wikipedia.org
(endlische Version, Stand 28.10.2002) aufgeworfen:

  • Can somebody make art if the creation was not intended to be art?
  • Is art always a form of individual expression?
  • Will a work of art only be art once it is finished?

Diese und weitere Fragen werden wir jetzt mit Hilfe der oben getroffenen Defintion der Begriffe Kunst und Kunstobjekt
beantworten.

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Absicht und Intention

Kann jemand Kunstobjekte erschaffen, wenn dies nicht seine ursprügliche Intention war?

Ja, ein Kunstobjekt kann auch zufällig durch menschliches Tun entstehen, muss aber im Grunde nicht einmal von Menschen geschaffen werden. Als Beispiel kann hier das Ergebnis eines Produktentwicklungsprozesses angeführt werden. Die Intention des Produktentwicklers ist hier ein Produkt zu schaffen, welches sich möglichst gut verkauft. Damit dies geschieht, muss einfach alles stimmen: Funktion, Preis, Leistung, Design, Wirkungsweise auf den Nutzer, usw. usf. Der Produktentwickler beschränkt sich meistens nur auf diese Ziele und denkt hier nicht an Kunst oder Kunstobjekte. Dennoch entstehen durch diesen Prozess hin und wieder Gegenstände, welche vielfältige, "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehende Assoziationen hervorrufen und zum so genannten Kultobjekt avancieren. Als weiteres Beispiel kann auch ein Foto eines Pressefotografen dienen, welches manchmal per Zufall zum Kunstobjekt wird.

Kann jemand Objekte erschaffen, die keine Kunst sind, obwohl dies seine ursprügliche Intention war?

Auch hier ist die Antwort positiv. Als Beispiel ist hier der Hobby-Künstler genannt, welcher seinen Willen Kunstobjekte zu erschaffen nicht in Resultate umsetzen kann, weil es ihm an Erfahrung, an Fertigkeit, an Vorstellungskraft, an Emotionen oder an Talent fehlt. Auch mir selbst sind schon viele Bilder mißlungen, die meisten noch in der Zeit als ich im Schulalter die Kunstschule besuchte. Einen weiteren, ganz wichtigen Punkt liefert die von uns gewählte Definition von Kunstobjekten. Es kann sein, dass beim Künstler das von Ihm geschaffene Objekt Assotiationen hervorrust, die "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehen, diese Assotiationen bei ihn sogar ggf. Gefühle auslösen, die Beurteilung von anderen jedoch vernichtend ausfällt, weil sie hinter dem Objekt nichts anderes als, zum Beispiel, ein einfaches Dekorationsobjekt, im Extremfall sogar "Nippes" sehen.

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Individuell und gemeinsam geschaffen

Ist Kunst immer eine Form individuellen Schaffens?

Nein, selbst wenn wir uns nur auf ursprünglich durch den Menschen erschaffene Objekte beschränken. Als Beispiel können wir uns ebenfalls auf den oben beschriebenen Produktentwicklungsprozess stützen, den in den allermeissten Fällen wird ein neues Produkt in einer Firmal nicht von einer, sondern von vielen Personen (Mitarbeitern) entwickelt bzw. erschaffen.

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Fertigstellung keine Voraussetzung

Wird ein Kunstobjekt zum Kunstobjekt nur dann, wenn es fertig ist?

Nein, ich selbst als Hobbykünstler weiss es: ein Bild kann man auch kaputt-fertig-stellen, bzw. die Skizze oder das habfertige Bild war nach eigener Meinung besser als die endgültige Version. Ein Kunstobjekt, selbst in den Augen des Erschafferns als noch nicht fertig angesehen, kann in den Augen eines fremden Betrachters als das vollendete Kunstwerk gesehen werden, welches durch weitere Arbeit nur kaputt gemacht werden kann. Wenn der Erschaffer des Kunstwerks seine Arbeit in diesem Fall einstellt, so muss das fertige Kunstobjekt als eine Gemeinschaftsleistung bezeichnen: der eine hat den Prozess der Bearbeitung des Kunstgegenstands aufrecht erhalten und der andere hat nach dem Moment gesucht, wann das Kunstwerk als vollendet angesehen werden kann. Dieses Beispiel illustriert sehr gut die Wechselwirkungen der verschienenen Fragestellungen, bzw. dessen Zusammenhang: siehe vorherige und nächste Frage.

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Nicht unbedingt von Menschen geschaffen

Ist ein Kunstobjekt immer etwas vom Menschen schöpferisch Hervorgebrachte?

Nein, die Definition des Kunstobjektes beschränkt diese nicht auf von Menschen geschaffene Objekte. Dies können, zum Beispiel, auch vom Computer generierte Bilder, Texte, Töne, Musik sein sowie einfach durch Natur erschaffene Gegenstände. Wichtig ist lediglich, dass diese Objekte oder Gegenstände Assoziationen hervorrufen, welche "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehen. Schwierig ist hier die Interpretation des Begriffs Kunst nach unserer Definition. Wie definiert sich hier "der Prozess bzw. die Tätigkeit der Erschaffung von Kunstobjekten", welche schon durch die Natur erschaffen sind? Hier muss der Prozess des Findens solcher Objekte bzw. Gegenstände als Kunst bezeichnet werden.

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Keine Beschränkung in Funktion

Ist ein Kunstobjekt durch eine Funktion eindeutig festgelegt, erschöpft er sich darin?

Nein, dies ergibt sich direkt aus der Definition des Kunstobjektes: es ruft Assoziationen hervor, welche "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehen. Wenn man die Frage auf einer einfacheren Ebene bzw. etwas direkter oder platter versteht: "Muss ein Kunstobjekt immer die Funktion erfüllen, welche sein ursprünglicher Erschaffer vorbestimmt hatte?". Auch in diesem Fall nein, denn ein altes Telefon kann heute im Museum stehen und von den Museumsbesuchern als Kunstobjekt angesehen werden. Hier ist das Telefon vom Informationsübermittlungsgerät zum Inromationsträger (wegen der oben vielfach erwähnten Assoziationen) geworden.

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Abgrenzung Kunst und Kunsthandwerk

Wie sieht Abgrenzung zwischen Kunst und Kunsthandwerk aus ?
Wo ist der Unterschied zwischen Kunstobjekten und Objekten des Kunsthandwerks ?

Dies ist fast die schwierigste Fragestellung von allen. Die Antwort auf diese Frage leitet sich ab aus den zwei im Abschnitt "Absicht und Intention" dieskutierten Fragetsellungen "Kann jemand Kunstobjekte erschaffen, wenn dies nicht seine ursprügliche Intention war?" und "Kann jemand Objekte erschaffen, die keine Kunst sind, obwohl dies seine ursprügliche Intention war?".

Objekte des Kunsthandwerks sind Objekte der zweiten Kategorie. Die eigentliche Absicht und Intention, die Motivation zu deren Herstellung ist die Erstellung von Kunstobjekten, das bedeutet von Objekten, die Assotiationen hervorrufen, die "über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts" hinausgehen. Um diese Intention zu begründen reicht schon der Wille bzw. das Ziel des Erstellers schöne Dinge zu erschaffen, was direkt heist, die Assotiation mit dem Begriff Schönheit hervor zu rufen. Dennoch werden diese diese Objekte nicht als Kunstobjekte angesehen, weil Sie keine anderen Assotiationen hervorrufen als z.B. Dekorationsobjekt, wird zur Dekoration von Räumlichkeiten eingesetzt, wurde zu genau diesem Zweck erstellt. Selbst die Assotioation mit Schönheit kann hier verloren gehen, weil, zum Beispiel, durch die Massenproduktion wir solche Objekte im Überfluss und überall gesehen haben und eine erneuete Assotiation mit dem Begriff von Schönheit nicht mehr erleben.

Ein zweites Beispiel stellen Hier die Souvenirs bzw. Andenken dar. Sie werden nicht zwingend mit den Ziel erschaffen die Assotiation mit dem Begriff Schönheit hervor zu rufen. Das Ziel dieser Objekte ist, die Assotiation mit einem bestimmten Ort oder einem Ereignis hervor zu rufen. Für einen, der den Kontext dieser Objekte nicht kennt, können soclhe Dinge völlig bedeutungslos sein (gerade weil Sie ja auch nicht unbedingt schön sein müssen).

Als letztes Beispiel sind hier Pokale und Medaillen n zu nennen. Hier ist die Intention nur die Assotiation mit einem bestimmten Ereignis. Für einen, der den Kontext dieser Objekte nicht kennt, diese nicht Wertschätzt, für den diese Ereignisse bedeutungslos sind, sind auch diese Pokale und Medaillen völlig bedeutungslos.

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Abgrenzung Kunst und Schönheit

Wo kann die Abgrenzung zwischen den Begriffen Kunst und Schönheit gezogen werden ?

Diese Frage ist als ganzes, auf ein mal ebenfalls schwierig zu beantworten. Mathematisch, mengentheoretisch gesehen, geht es erst mal darum, zu prüfen, ob zwischen den beiden Begriffen, welche als Attribut, als Eingenschaft verschiedenen abstrakten Objekten oder auch konkreten Gegenständen zugeordnet werden können, eine eineindeutige Abbildungs-Beziehung besteht. Beantworten wir dazu zunächst die zwei folgenden Teilfragen.

Muss ein Kunstobjekt auch schön sein, ist die Assotiation mit dem Begriff Schönheit zwingend ?

Nein. Die Antwort leitet sich direkt aus der von uns gewählten Definition des Kunstobjekts. Damit ein Objekt zum Kunstobjekt wird, muss es lediglich die Bedingung erfüllen, dass es "verschiedene, über das Verständnis über die Art des Objekts, dessen Zweckbestimmung und den Einsatz des Objekts hinausgehende, Assoziationen" hervorruft. Dazu ist die Asotiation mit Schönheit ist nicht zwingend erforderlich. Es könnte auch die Assotiation mit Neuartigkeit, Ungewähnlichkeit oder vielleicht sogar Bedrohung (Warum finden wir Klapperschlangen und Krokodile faszinierend?). Beispiele dazu findet man heute in vielen Galerien für moderne Kunst, wo sog. Installationen zu besichtigen sind, deren Intention nicht die Assotiation mit Schönheit ist, sondern das vermiteln andere Erfahrungen (sogar Angst, Beklommenheit).

Ist jedes schöne Objekt auch zwingend ein Kunstobjekt ?

Ebenfalls nein. Die Antwort leitet sich aus der im vorherigen Abschnitt diskutierten Abgrenzung zwischen Kust und Kusthandwerk ab. Ein schönes Objekt des Kusthandwerks, welches (bei mir) nur die Assotioationen "schönes Objekt", "wird zu Verschönerung vom Räumlichkeiten eingesetzt", "ist genau zu diesem Zweck erschaffen" hervorruft, ist für mich kein Kunstobjekt im eigentlichen Sinne, im Sinne der getroffenen Definition. Als anderes Beispiel können schöne Tiere sein, welche die Assotiation mit Schönheit zwar hervorrufen, aber nicht zu diesem zweck (von Ihren Eltern) erschaffen wurden und auch nicht zur Verschönerung von Irgendwas eingetzt werden. Eine schöne Antilope ist eine schöne Antilope, zumindest für mich persönlich, nichts mehr (vergleiche den Begriff Natürliche Schönheit im Abschnitt Definition des Begriffs Schönheit).

Zusammengefasst, es kann also schöne Dinge geben, die keine Kunst sind, und es kann unschöne Dinge geben, welchen das Attribut Schönheit nicht zugeordnet bzw. zugebilligt werden kann, welche aber dennoch Kunstobjekte sind. Abstrakt ausgedrückt, können Kunst und Schönheit zwei Attribute/Eigenschaften von Objekten sein, die aber nicht zwingend immer paarweise, zusammen, miteinander auftreten.

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Gesellschaftliche Übereinkunft und Bruch

Basiert der ästhetische Wert eines Kunstwerkes immer auf gesellschaftlicher Übereinkunft bzw. beruht er auf einem Bruch derselben?

Diese Frage darf, aus meiner Sicht, so nicht gestellt werden, da beide Aspekte eine Rolle spielen und sogar zusammen eine Rolle spielen können. Das Wörtchen "immer" muss aus der Frage gestrichen werden und die Frage wie folgt gestellt werden: "Basiert der ästhetische Wert eines Kunstwerkes auf gesellschaftlicher Übereinkunft, beruht er auf einem Bruch derselben?". Die Antwort ist dann wie folgt: die Höhe des ästetischen Wert's eines Kunstwerks hängt von maß der gesellschaftlichen Übereinkunft ab, berüht aber manch mal sogar auf dem Bruch derselben.

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Kunst, Schöheit und Kunsthandwerk

Spannungsfeld, Abgrenzung und Wechselwirkung der Begriffe Kunst, Schönheit und Kunsthandwerk.

Hier kommst später ein Diagramm hin

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